Pesch

Ein Tag in der Halle – der Soccer Treff Pesch

Wenn es draußen gießt wie aus Eimern oder sich Väterchen Frost anmeldet, bleiben dem hartnäckigen Hobby-Fußballer nur zwei Möglichkeiten: Entweder er stellt sich dem Kampf gegen die Elemente oder er versucht noch einen Platz in einer Soccerhalle zu ergattern. Doch der Hallenfußball ist mehr als nur eine Winteralternative.

Eine dieser Soccerhallen ist der Soccer Treff in Köln-Pesch, der sich durchaus großer Beliebtheit erfreut. Zumal die Halle im Kölner Norden nicht allzu große Konkurrenz hat, denn sie ist im Umkreis von einigen Kilometern die einzige ihrer Art und selbst Outdoor-Plätze sind in Pesch recht rar gesät.

Umso frustrierender ist es daher, dass der Soccer Treff nur über zwei Plätze verfügt und leider macht die Anlage auch nicht mehr den allerneuesten Eindruck – weder von außen noch von innen. Doch solange zwei Tore, eine Bande und ein guter Teppich vorhanden sind, ist der Hallenfußballer zufrieden.

Denn mehr braucht es nicht, um den besonderen Charme des Hallenfußballs zu spüren. Wo sonst fühlt man sich wieder in den Sportunterricht der Schulzeit zurückversetzt, da haben selbst die älteren Hobbykicker mit Bierbauch noch ihren Spaß.

Wer jedoch glaubt, dass die Belastung aufgrund des kleinen Platzes geringer ist als auf dem großen Platz, der täuscht sich. Jeder, der schon mal in der Halle sein Glück versucht hat, weiß, dass das Spielen dort kein Zuckerschlecken ist. Dann kommt es nämlich schon mal vor, dass sogar Kicker, die eigentlich ganz gut im Training zu sein scheinen, kräftig durchatmen müssen.

Ein weiterer Grund dafür, warum Hallenfußball nicht nur eine Winteralternative ist, erschließt sich nach nur wenigen Minuten Spielbeobachtung. Denn nirgendwo sonst haben Spieler, die es gerne mal mit „Hacke, Spitze 1-2-3“ versuchen, höhere Chancen erfolgreich zu sein. Da haben es die Spieler mit weniger Gefühl im Fuß schon um einiges schwerer, einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Einen sehr guten Eindruck macht allerdings die kleine Gaststätte, die ebenfalls zur Halle gehört und alles zu bieten hat, was ein hungriger Magen und eine durstige Kehle vor oder nach dem Spiel brauchen – alles, außer Alkohol. Den Ausschank von alkoholischen Getränken hat der Betreiber nämlich, wohl zum Schutz der kleinen Fußballer, seit einiger Zeit eingestellt.

Und aufgrund der Rundum-Pakete für Kindergeburtstage gibt es davon einige. Drei Varianten dieser Pakete hat der Soccer Treff im Angebot. Beim Mini-, Maxi- oder Megakick können bis zu 14 Kinder ihren Spaß haben und werden mit Getränken und Essen nach dem Spiel versorgt. Klar, dass die Kleinen große Freude daran haben.

Sollte noch jemand Zweifel hegen, dass der Hallenfußball nicht nur was für die kalte Jahreszeit ist, verabredet er sich am besten mal mit seinen Kumpels im Soccer Treff, kickt eine Runde und macht sich selbst ein Bild. Natürlich muss man vorher einen Platz reservieren und ganz kostenlos ist das Bolzen dort auch nicht, aber jeder Hobbykicker sollte es zumindest mal ausprobiert haben.

Weitere Informationen findet ihr unter www.soccertreff-pesch.de.

Manuel Nordmann & Stephan Lohrenz

  • Ein Tag in der Halle – der Soccer Treff Pesch

    Wenn es draußen gießt wie aus Eimern oder sich Väterchen Frost anmeldet, bleiben dem hartnäckigen Hobby-Fußballer nur zwei Möglichkeiten: Entweder er stellt sich dem Kampf gegen die Elemente oder er versucht noch einen Platz in einer Soccerhalle zu ergattern. Doch der Hallenfußball ist mehr als nur eine Winteralternative. 

  • Das Tor macht die Musik

    „10 Schenkel für ein Halleluja“ – so lautet der Name eines Ensembles junger Musikkünstler, die sich etwa einmal pro Woche direkt unter dem Colonius zum Kicken treffen. Dabei zeigen sie ihr Zaubertalent keineswegs nur auf dem Rasen - auch im Tonstudio spielen sie sich gekonnt die Bälle zu. 

  • Der Fußball-Käfig – ein Phänomen?

    Der Käfig zum Fußballspielen ist eine urbane Einrichtung. Keine schlechte, doch erfüllt nicht immer seinen Sinn und Zweck. Ein paar Gedanken dazu! 

  • Ein Grüngürtel auf der „Schäl Sick“

    Wer noch nie von einem rechtsrheinischen Grüngürtel gehört hat, sollte schnellstens sein Wissen aufpolieren. Ein Teil dieser Anlage in den Stadtteilen des Kölner Ostens ist die Merheimer Heide. Mit seinen großflächigen Wiesen lädt dieser Park die Kölner nicht nur zum Kicken ein. 

  • Volkspark aka Fritz-Encke-Park

    Seit 2002 heißt der Raderthaler Park „Fritz-Encke-Volkspark“. Um Verwechselungen mit dem Volksgarten zu vermeiden sowie dem Architekten zu gedenken, wurde der Park umbenannt. 

  • Kicken in Nippes – mehr Schein als Sein?

    „Bonito“ spaziert fast jeden Tag mit seinem Hund durch den Grüngürtel in Nippes. Dabei passiert er auch immer wieder den Bolzplatz an der Neusser Straße – den Platz, an dem er seiner eigentlichen Leidenschaft, dem Fußballspielen, frönen könnte….wenn dort nur irgendjemand spielen würde. 

  • Kick-Spaß auf sieben Rasenplätzen

    Hinter der Südtribüne des RheinEnergieStadions in Köln-Müngersdorf liegen die sieben Rasenplätze der Jahnwiese. Verwaltet wird die Wiese von der nahe gelegenen Sporthochschule Köln. Nach Absprache mit dem Sportamt kann die Fläche auch von Hobbykickern genutzt werden.  

  • Ein Bolzplatz mit Geschichte

    Ein Stück Stadtgeschichte in geheimnisvoller Atmosphäre kann man auf dem Bolzplatz an der Stadtmauer, der nicht weit vom Mediapark entfernt ist, erleben. Der Bolzplatz mit Handballtoren eignet sich super zum spontanen Kicken. 

  • Neujahrskick an der Playstation entschieden

    Ist der Rasen hart wie Stein, wird die "Playsi" Sieger sein . Der etwas andere Neujahrskick mit Profifußballern und Traumtoren. 

  • Aus Pfui wird Hui

    Ein fast vergessener Platz mausert sich zum attraktiven Freizeitraum für Jung und Alt. Hilfe kam u.a. von der "Elton hilft"-Stiftung. 

  • Kicken zum Spaß an der Freude

    Die "United Embergkickers" sind eine Hobbymannschaft, die sich bei Wind und Wetter auf dem Höhenhauser Bolzplatz am Embergweg zum Kicken trifft. Die "Embergkickers" freuen sich über Verstärkung - wer also Lust zum Kicken hat, kann gerne beim sonntäglichen Training vorbeischauen. 

  • Fußball für soziale Integration

    Im Mülheimer Bolzkäfig an der Holweider Straße trainieren Jugendliche wöchentlich im Rahmen des Projekts "Komm Bolzen!". Betreut werden sie von erfahrenen Fußballtrainern, das Training ist kostenlos. Träger des Projekts ist der Verein KIDsmiling, der sich die Integration sozial benachteiligter Jugendlicher zum Ziel gemacht hat. 

  • Kicken in Europas größter Soccerhalle

    Die SoccerWorld in Köln-Lövenich macht ihrem Namen alle Ehre. Mit dem Betreten der größten Fußball-Halle Euopas eröffnet sich eine kleine Welt, in der es ausschließlich ums Kicken geht. Die Fußballatmosphäre wird dabei sofort spürbar. Jedem, der selbst Fußball spielt oder je gespielt hat, wird es bei diesem Anblick in den Zehen jucken. 

  • Morgens halb zehn in Ehrenfeld

    Sechs Kölner Pänz stehen jeden Sonntag in der Woche auf dem Bolzplatz in der Fröbelstraße, um ihrem Idol Christiano Ronaldo nach zu eifern. 

  • Bolzplatz “Am Mühlenweg” wieder bespielbar!

    Dank engagierter Zusammenarbeit von Stadt und Bürgern kann in Urbach wieder gekickt werden! Nach Anfrage wurde die Stadt aktiv und sanierte den Bolzplatz "Am Mühlenweg". Heute können hier wieder große wie kleine Freizeitfußballer kicken. Erreichbar ist der Platz mit dem Bus.  

  • Skaterpark Blumenberg – Das Allround-Talent

    Genau auf der Grenze zwischen Chorweiler-Nord und Blumenberg befindet sich die wohl vielseitigste Freizeitanlage im Kölner Norden. Für Hobby-Kicker oder einen Spaziergang im Grünen ist der Blumenberger Park ideal. 

  • Kicken im “Central Park”

    Nicht nur New York hat ausgedehnte Grünflächen mitten in der City zu bieten, auch Köln kann einen stattlichen "Central Park" vorweisen, in dem gut und gerne gekickt wird. Sabrina Stiller war für euch dort. 

  • Die „Kickenden Kurfürsten“

    Wie ist das eigentlich, wenn man Freizeitkicker ist? Eine Frage von vielen, die mich brennend interessiert und darum habe ich einen Kicker aus dem Nähkästchen erzählen lassen. 

  • Kicken im schönsten Park Deutschlands

    Kicken in traumhaft schöner Atmosphäre können Fußballfreunde im Rheinpark - denn dieser wurde 2007 zum schönsten Park Deutschlands gekürt. Auf einer rund 40 Hektar großen Gesamtfläche finden Fußballfreunde massig Platz, umgeben von zahlreichen Pflanzen und Bäumen. 

  • Kalker Jugend kickt in den Abenteuerhallen

    Die Kalker Abenteuerhallen bieten viele Angebote, mit denen die ansässigen Jugendlichen ihren Nachmittag gestalten können. Neben mehreren Fußball-Trainings kann man Skaten, Klettern oder Einrad fahren. Diplom-Pädagogin und Betreuerin Ilka Palmersheim plaudert im Interview aus dem Nähkästchen. 

Impressum